Johann-Friedrich-Dan­neil-Muse­um Salzwedel

Das nach Johann Friedrich Danneil benannte Regionalmuseum zeigt interessante Exponate aus der Geschichte der westlichen Altmark. Die Dauer- und Sonderausstellungen geben u. a. Einblicke in die Kultur und Lebensweise der Bewohner der Hansestadt Salzwedel in vergangenen Jahrhunderten.

Das Propstei Museum von Außen: Ein hohes gelbes Fachwerkhaus mit einem weißen Turm als Eingang.
Das Propstei Museum von Außen: Ein hohes gelbes Fachwerkhaus mit einem weißen Turm als Eingang.
Weinbergaltar, Cranach d. J., 1582
Ein Altar mit jeweils einem Flügel an den Seiten auf einer Predella. Die Flügel zeigen jeweils zwei Szenen aus dem Leben Jesu. Auf der Mitteltafel befindet sich die Darstellung des "Weinberg des Herren" mit den zeitgenössischen Reformatoren (Luther, Melanchthon, Bugenhagen).
Weinbergaltar, Cranach d. J., 1582: Ein Altar mit jeweils einem Flügel an den Seiten auf einer Predella. Die Flügel zeigen jeweils zwei Szenen aus dem Leben Jesu. Auf der Mitteltafel befindet sich die Darstellung des "Weinberg des Herren" mit den zeitgenössischen Reformatoren (Luther, Melanchthon, Bugenhagen).

Ein besonderer Anziehungspunkt für Besucher ist die Salzwedeler Madonna, eine einzigartige Sitzmadonna des Übergangsstils von der Romanik zur Gotik. Ebenso stellt der Weinbergaltar von Lucas Cranach dem Jüngeren als eindrucksvolles Zeugnis der Reformationsgeschichte ein über die Grenzen der Altmark hinaus bedeutsames Bildwerk dar.

Salzwedeler Madonna. Eine Madonnenstatue aus Holz wird auf einem roten Untergrund in einer Vitrine vor einem roten Hintergrund präsentiert.
Salzwedeler Madonna. Eine Madonnenstatue aus Holz wird auf einem roten Untergrund in einer Vitrine vor einem roten Hintergrund präsentiert.

Eine Vielzahl von Ausstellungsstücken gibt in 16 Ausstellungsbereichen Einblicke in den Alltag der Vergangenheit. Historische Möbel, Waffen, altes Zunfthandwerk, Meisterwerke der Kirchenkunst und andere Dinge zeugen von der Kunstfertigkeit altmärkischer Handwerker und Künstler.

Service

Folgende Angebote gibt es vor Ort

Shop
Museumspädagogik

Öffnungszeiten

1.Februar bis 30. Dezember 
Dienstag bis Sonntag, Feiertage 
13 bis 17 Uhr

24. bis 26. Dezember geschlossen

Postanschrift

Johann-Friedrich-Danneil-Museum Salzwedel
An der Marienkirche 3
29410 Salzwedel

Karte

Karte aller Museen im Museumsverband Sachsen-Anhalt

Vorschaubild für interaktive Karte

Datenschutzhinweise

Zum Laden der interaktiven Karte brauchen wir Deine Zustimmung. Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte von Drittanbietern angezeigt werden. Dabei können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Mehr Informationen findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Weitere Museen entdecken

Gedenkstätte Feldscheune Isenschnibbe Gardelegen

Der Ehrenfriedhof für die Ermordeten des Massakers von Gardelegen. Eine große weiße Gedenktafel erinnert an die ermordeten Alliierten. Im Hintergrund sind die Gräber und weiße Kreuze zwischen Bäumen zu sehen.

Die Gedenkstätte befindet sich am historischen Tatort des Massakers von Gardelegen. Sie erinnert an 1016 KZ-Häftlinge aus vielen europäischen Ländern, die dort am 13. April 1945 in einer Feldscheune unweit der Hansestadt Gardelegen ermordet wurden.

Ort: Gardelegen

Gotisches Haus

Das Gotische Haus, Parkseite. Das Bild zeigt die rote Backsteinfassade des Gotischen Hauses auf einer grünen Wiese und zwischen hohen Laubbäumen. Das im neogotischen Stil gebaute Haus besitzt zwei Reihen großer Buntglasfenster, die runde und spitze Formen aufweisen. Weiße Fensterrahmen und weißer Fassadenschmuck aus Blumenmustern strukturieren die Fassade. Vier kleine Türmchen umrahmen die Seitentürme des Gebäudes.

Das Gotische Haus zählt zu den frühesten, besterhaltenen neugotischen Architekturen Kontinentaleuropas. Fürst Franz von Anhalt-Dessau (1740–1817) nutzte es als Rückzugsort und brachte hier seine Sammlung unter, von der sich bis heute die herausragenden Glasgemälde sowie Werke altdeutscher und niederländischer Meister erhalten haben.

Ort: Wörlitz

Museum der Stadt Zerbst/Anhalt und Sammlung Katharina II.

Das Museum ist in Kreuzgängen und Räumen eines ehemaligen Franziskanerklosters aus dem 13. Jahrhundert untergebracht, das ab 1582 anhaltische Landesuniversität war. Es zeigt die historische Entwicklung der Stadt Zerbst von der Ur- und Frühgeschichte bis zur Neuzeit.

Ort: Zerbst/Anhalt, Zerbst